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Nürnberger Lebkuchen

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Einzelverpackt: Nürnberger Elisen Lebkuchen
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Nürnberger Elisen Lebkuchen
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Schmuckdose + Nürnberger Elisen Lebkuchen
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Sommer Lebkuchen
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In der Vorweihnachtszeit gibt es nichts Schöneres als über einen Weihnachtsmarkt zu bummeln, Glühwein zu trinken und die vielen süßen Leckereien zu genießen. Neben Bratäpfeln und Spekulatius sind vor allem Lebkuchen hierzulande sehr beliebt. Der Lebkuchen heißt aber nicht überall Lebkuchen. Im Osten Deutschland ist er vielmehr unter dem Namen Pfefferkuchen bekannt. In manchen südlichen und westlichen Regionen ist er aber auch unter den Begriffen Labekuchen, Leckkuchen oder Lebenskuchen bekannt. Woher der Begriff Lebkuchen genau kommt, streiten sich die Wissenschaftler noch. Eine Deutung des Wortes kommt aus dem Lateinischen und leitet sich von Libum, was so viel heißt wie Fladen oder Opferkuchen, ab. Andere sind hingegen der Auffassung, dass der Lebkuchen einfach sich vom Altgermanischen Laib ableitet. Der Begriff Pfefferkuchen hingegen kommt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit wurden die exotischen Gewürze, die einen großen Bestandteil des Pfefferkuchens darstellen, allesamt als Pfeffer bezeichnet. So wurde aus dem Lebkuchen einfach der Pfefferkuchen gemacht. Manche nennen ihn auch Honigkuchen, was auf einen weiteren Bestandteil des Lebkuchens verweist. Wie gerade erwähnt, sind die wesentlichen Zutaten des Lebkuchens diverse Gewürze. Das markanteste Gewürz ist der Ingwer, der dem Lebkuchen seine ganz spezielle Note verleiht. Den Lebkuchen gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Varianten. So kann man ihn mit mehr oder weniger Mandeln, Nüssen oder Marmeladenfüllung bekommen. Aber auch die Lebkuchen mit Zuckerguss oder Schokoladenguss sind bei Klein und Groß sehr beliebt. Vor allem auf Jahrmärkten und in der Weihnachtszeit auf Weihnachtsmärkten ist der Lebkuchen zu bekommen. Mittlerweile bekommt der Kunde das erste Weihnachtsgebäck aber auch schon im Herbst bei diversen Supermärkten. Von Christstollen über Schokoladenweihnachtsmänner – alles ist heutzutage meist schon Ende September im Handel erhältlich, darunter auch Lebkuchen in allen Varianten. Das erste Zeugnis über den Lebkuchen datiert etwa aus dem Jahre 350 vor Christus. Die alten Ägypter kannten den Honigkuchen wohl auch schon früher. Ebenso kannten ihn die alten Römer. Die Ägypter gaben diesen Honigkuchen als Grabbeigabe zu ihren Toden und die Römer verspeisten ihn nicht nur zur Weihnachtszeit. Im alten Rom wurde der Kuchen auch zu Ostern gegessen. Außerdem war er oftmals ein Bestandteil der Fastenzeit und wurde häufig mit starkem Bier serviert. Den Lebkuchen wie wir ihn heute kennen, kommt ursprünglich aus Belgien, genauer gesagt aus Dinant. Die Aachener übernahmen das Rezept und wandelten es leicht ab. So entstanden die Aachener Printen, eine Variation des Lebkuchens. Diese Printen wurden schließlich von fränkischen Klöstern übernommen und abermals abgewandelt. Heute noch ist die Stadt Nürnberg für seine Lebkuchen weltbekannt. Aus der Region um Nürnberg ist dann auch der Name Pfefferkuchen entstanden, da ihn die Mönche in den Kloster mit allerlei Gewürzen, gemeinhin unter dem Begriff Pfeffer zusammengefasst, backten. Da der Lebkuchen mit vielen verschiedenen Gewürzen hergestellt wurde, war er im Mittelalter vornehmlich auch in großen Handelsstädten anzutreffen. Nur sie hatten den Zugang zu den verschiedensten Gewürzen. Diese Städte haben noch heute eine lange Tradition des Lebkuchens vorzuweisen. Die bekanntesten Städte der damaligen Zeit waren neben Nürnberg Ulm, Köln und Basel. Heutzutage erfreut man sich in ganz Deutschland an dem feinen Gebäck. Ob als Lebkuchenhaus, Lebkuchenherz oder einfacher Lebkuchentaler, Alt und Jung mögen besonders in der Weihnachtszeit das aromatische Gebäck. Aber nicht nur hierzulande isst man gerne Lebkuchen. Auch in anderen europäischen Ländern ist er sehr beliebt und bekannt. So kommen berühmte Lebkuchen zum Beispiel aus Dijon oder dem dänischen Christiansfeld aber auch aus dem polnischen Torun. So haben nicht nur deutsche Städte eine lange Tradition, was den Lebkuchen betrifft. Heutzutage bekommt man den Lebkuchen übrigens nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt. In Supermärkten und im Einzelhandel erhält man sowohl Backmischungen, denen nur noch Wasser und Honig beigefügt werden müssen aber auch schon fertig angerührte Mischungen.

 

Um einen berühmten Nürnberger Lebkuchen oder einen Aachener Printen zu erwerben, muss man in der heutigen Zeit nicht weit reisen. Lebkuchen aller Herkunft und Variation kann man auch ganz einfach und bequem im Internet bestellen. Viele Onlineshops haben sich auf den Verkauf von Gebäck aller Art spezialisiert. So bekommt man bei den meisten nicht nur Lebkuchen, sondern auch anderes Weihnachtsgebäck wie Christstollen oder Spekulatius. So muss man nicht das ganze Jahr auf Weihnachten warten, um Freude an den Leckereien zu haben. Sehr beliebt sind neben den „normalen“ Lebkuchen im Übrigen auch die Lebkuchenhäuser, vielen besser bekannt als Knusperhäuschen. Diese werden seit dem Märchen Hänsel und Gretel angefertigt und zieren jede weihnachtliche Einrichtung. Der größte Lebkuchen wurde übrigens vor gar nicht allzu langer Zeit im schwäbischen Esslingen gebacken oder vielmehr gebaut. In Form eines Nikolaus erreichte dieser Lebkuchen eine stattliche Größe von zehn Metern in der Länge und vier Metern in der Breite. Für den Rekord aus dem Jahre 2003 benötigten die fleißigen Bäcker etwa 350 Kilogramm Mehl, 180 Kilogramm Sirup sowie etwa acht Kilogramm Gewürze. Letztendlich brachte es der Prachtkerl auf ein Gewicht von circa 650 Kilogramm. Dieser dürfte für die Verköstigung der gesamten Stadt ausgereicht haben. Eine andere sehr beliebte Form des Lebkuchens ist das so genannte Lebkuchenherz. Dieses wird nicht nur zur Weihnachtszeit verkauft. Auf allen Jahrmärkten ist das Lebkuchenherz besonders bei verliebten Paaren sehr beliebt. Denn auf den Herzen sind aus Zuckerguss Liebesbotschaften geschrieben. Aus diesem Grund wird das Lebkuchenherz meist auch nicht verzehrt sondern wird brav irgendwo im Eigenheim aufbewahrt. Was die Faszination des Lebkuchens ausmacht, kann wohl niemand so genau sagen. Fest steht nur, dass er durch die Bank weg bei allen Altersgruppen sehr beliebt ist. Weihnachten ohne Lebkuchen können sich nur die Wenigsten vorstellen. Die meisten haben lediglich nach dem Verzehr ein schlechtes Gewissen, da der Lebkuchen nicht ganz kalorienfrei ist. Insbesondere die Lebkuchen mit Zucker- oder Schokoladenguss haben es in sich. Trotz dieser Tatsache kann sich kaum einer gegen den unvergleichlichen Geschmack des Lebkuchens wehren. Lebkuchen gehört einfach zu Weihnachten dazu, genauso wie der Tannenbaum oder die Weihnachtsgans. Und so werden Jahr für Jahr allein in Deutschland einige tausend Tonnen des süßen Gebäcks hergestellt. Da der Lebkuchen schon eine sehr lange und abwechslungsreiche Tradition hat, wird er wohl auch in Zukunft eines der Lieblingsbackwaren der Deutschen bleiben. Ob als Pfefferkuchen oder Labekuchen, Honigkuchen oder Lebkuchen, ob als Lebkuchenherz oder Knusperhäuschen, der Lebkuchen ist bleibt ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit.