KOSTENLOSER VERSAND AB 100 € *
Kundenbewertung: 4,9 / 5 (aus 5.000+ Bewertungen)
Kostenloser Versand ab 100€*
Weltweite Lieferung
Lieferzeit ab 24 Stunden*
Tel +49 (0) 911 979218-0
de | en
Familie Berster heißt Sie Willkommen
 

Früchtebrot

4 Produkte
Früchtebrot - versch. Größen
nach Omas Rezept immer frisch gebacken!
ab 4.59EUR
(2.36EUR/100g)
 1 

Früchtebrot - ein traditionelles Weihnachtsgebäck kaufen

Das haltbare Früchtebrot ist ein äußerst altes und traditionelles Gebäck und besonders zur Weihnachtszeit beliebt, ähnlich wie der Christstollen oder der Lebkuchen. Aufgrund der gehaltvollen Zusammensetzung kann es jedoch auch ganzjährig als gesündere und Kalorien arme Alternative zum Naschen verwendet werden! Wer selbst ein Früchtebrot backen möchte, tut sich nicht schwer, denn es handelt sich eigentlich um ganz normalen Brotteig, in den verschiedene Trockenfrüchte und Nüsse eingebacken werden. Typische Nüsse sind dabei Haselnüsse, Mandeln und Walnüsse, ähnlich wie beim Nürnberger Lebkuchen. Bei den Früchten verwenden die meisten Rezepte Rosinen, Aprikosen, Datteln, Feigen, Orangeat und Zitronat.

Etwas komplexer hingegen ist die Namensgebung, denn das leckere Früchtebrot ist regional unter folgenden Namen bekannt:

 

  • Hutzenbrot

  • Kletzenbrot

  • Birnenbrot

  • Berewecke

  • Schnitzbrot

  • Zelten

Bei uns im Online-Shop können Sie ganz einfach ein saftiges Früchtebrot bestellen, das in handwerklicher Backtradition nach altem Familienrezept gebacken wurde.

Doch wie kam es zu der Namensvielfalt und woher kommt das traditionelle Früchtebrot überhaupt?

 

Früchtebrot - Herkunft und Entwicklung

Das Früchtebrot hat seinen Ursprung in Süddeutschland, Österreich und Tirol, wo es ein Festgebäck für die armen Bauern des Mittelalters war, denn im Alpenraum sind die Böden eher unfruchtbar und schlecht für die Landwirtschaft geeignet. Zu jener Zeit wurde das leckere Früchtebrot auch nur mit Birnen und gelegentlich mit Äpfeln zubereitet, denn die anderen Früchte waren damals exotische Güter, die sich einfache Bauern nicht leisten konnten. Hinzu kommt, dass man südländische Früchte, wie etwa Datteln und Feigen, damals meist nur in großen Handelsstädten wir zum Beispiel Nürnberg kaufen konnte. Aus demselben Grund wurde das Früchtebrot ohne Zucker oder Honig gebacken, denn dies waren damals ebenfalls teure und seltene Handelswaren. Somit dienten die Birnen als einzige Quelle für die Süße des Brots. Erst durch das Erschließen neuer Handelsrouten wurden die teuren Früchte und Nüsse auch erschwinglicher und fanden Verwendung im Früchtebrot und anderem Weihnachtsgebäck.

Birnen sind schon immer eine Früchtebrot Zutat

Doch die Birnen waren nicht nur der Ursprung der Süße, sondern auch der Grund für die vielen Namen des leckeren Früchtebrots. Bei “Hutzeln” handelt es sich um feine Dörrbirnen, die vor dem Trocknen geschält werden, “Kletzen” hingegen ist eine regionale Bezeichnung für eine Birnenart, die mit Schale getrocknet wird. “Zelten” dagegen ist einfach der österreichische Name für das Früchtebrot. Im Mittelalter wurde das Früchtebrot aber nicht nur aufgrund der Festlichkeit gebacken, sondern hatte auch einen praktischen Nutzen, denn durch das Einbacken in Brotteig wurden die Früchte länger haltbar gemacht. Meist wurde das Obst auch vorher noch in Alkohol (z.B. Rum) eingelegt, wodurch sich die Haltbarkeit ebenfalls erhöhte. Das Früchtebrot war bereits damals über mehrere Monate hinweg haltbar!



Früchtebrot - Traditionen und Bräuche

Da das Früchtebrot für die damaligen Bauern eine wichtige Rolle spielte, fand es auch schnell Verwendung in einigen Bräuchen und Traditionen:

 



Klöpfelnächte und Andreastag

Das Brot wurde meist in den Tagen um den 30. November gebacken, denn in diesem Zeitraum fanden auch die sogenannten “Klöpfelnächte” statt. Bei diesem Brauch sprangen junge maskierte Männer über die Felder und trugen Gedichte vor, damit diese fruchtbar werden. Als Belohnung hierfür erhielten sie meist etwas Früchtebrot.




Anschnitt und Verteilung des Früchtebrots

Früchtebrot - Traditionelles Weihnachtsgebäck

Eine andere Tradition besagt, dass das Früchtebrot immer am Heiligabend oder am 26. Dezember vom Familienoberhaupt angeschnitten und an alle Bewohner des Hauses, darunter auch Mägde und Knechte, verteilt wurde. Selbst die Tiere im Stall bekamen eine so genannte “Maulgabe”, in Hoffnung auf viel Milch und Glück im Stall.



Das Früchtebrot als Verlobungsbrauch

Selbst das Anschneiden des Früchtebrots steht in Verbindung mit einem alten Brauch: Junge Frauen gaben das Endstück an ihre Verehrer. War dieses glatt abgeschnitten, so war diese eine Zustimmung zur Verlobung - War der Anschnitt dagegen rau, so galt dies als Ablehnung.



Früchtebrot Rezept zum selber backen

Da das Früchtebrot ein relativ einfaches Weihnachtsgebäck ist, eignet es sich selbst für ungeübte Bäcker sehr gut zum selber backen.



Früchtebrot Zutaten: Mehl Eier Gewürze TIPP: Wenn Sie Dinkelmehl verwenden, wird das Früchtebrot glutenfrei! Und wenn sie ein veganes Früchtebrot bevorzugen, können Sie die Eier und den Honig weglassen oder durch Agavendicksaft ersetzen! Soll Ihr Früchtebrot auch für Kinder sein, können Sie den Rum auch weglassen oder durch Rum Aroma ersetzen. Das Früchtebrot Rezept kann so für jeden Geschmack angepasst werden!



Lebkuchen-Markt.de ist durchschnittlich mit 4.9 von 5 Sternen ausgezeichnet, auf Grundlage von 5509 eKomi-Verkäuferbewertungen.